
Der Abel Tasman Nationalpark ist der kleinste Nationalpark Neuseelands und liegt direkt an der Tasman Bay. Der Küste folgt der 51km lange Coast Track, einer der „Great Walks“ Neuseelands, auf dem man 2-4 Tage unterwegs ist– übernachtet wird auf Zeltplätzen oder in Hütten.
| Der Park ist nach dem Niederländer Abel Tasman benannt, der 1642 im Norden des Parks – in der Golden Bay – ankerte, jedoch neuseeländischen Boden nie betrat. Nachdem die Crew die Westküste Neuseelands erreicht hatte, aber wegen stürmischer See nicht landen konnte, umrundeten sie „Farewell Spit“ und fanden in der ruhigen Bucht einen Ankerplatz. Schnell wurden sie von einheimischen Maori-Booten umkreist, Tasman ließ die Signalhörner blasen, was als Kriegsruf interpretiert wurde. Ein Maori-Kriegsboot griff an, vier Matrosen Tasmans wurden getötet, woraufhin dieser überraschend die Anker lichten ließ und seine Fahrt fortsetzte. Nachdem er danach weiter an der Westküste der Nordinsel entlang fuhr und wiederum wegen schlechten Wetters nicht landen konnte, nahm er Nordkurs und entdeckte Tonga und Fidschi. |
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Wir hatten uns für einen 2 Tages-Trip entschieden und dazu eine Nacht in einer der Hütten auf der Strecke gebucht. Die ganzen zwei Tage über hatten wir sonnig warmes Wetter, komplett ohne Wolken, das das Wandern im Park sehr angenehm gestaltete. Man läuft vorbei an einer wunderschönen Bucht nach der anderen und kommt aus dem Stauen gar nicht mehr heraus: goldene Strände und türkisblaues Meer, soweit das Auge reicht.
Am späten Nachmittag des zweiten Tages haben wir uns von einem Wassertaxi abholen und wieder zurück zum Anfangspunkt, zu unserem Auto, bringen lassen.
Die letzten drei Tage haben wir nun in der Golden Bay verbracht und in der Kleinstadt Takaka - ein gewisser Hippie-Flair war ihr nicht abzuweisen - gewohnt. Am nächsten Tag haben wir mit Cape Farewell, nach James Cook benannt, der hier Neuseeland "Farewell" sagte, den nördlichsten Punkt der Südinsel erreicht und konnten sogar zwei Robben sichten.
Eine weitere Sehenswürdigkeit waren die Waikoropupu Springs, die klarste Süßwasserquelle der Welt, nur in der Antarktis wurde klareres Wasser gefunden.
Danach haben wir noch "The Grove" einen Besuch abgestattet, ein Primärrestwald zwischen riesigen Kalkfelswänden und einem tollen Aussichtspunkt - hier wurde laut Hostelbesitzerin erst kürzlich Szenen für den Film "The Hobbit" gedreht!
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