Es war endlich soweit. Unsere erste Adrenalin-Fun-Ladung. Eine 2-stündige Cave Tubing Tour in den Waitomo-Höhlen. Nachdem wir mit einem Wet-Suit, einem Helm und einem Wasserreifen ausgestattet wurden, hat ein Van unsere 6-köpfige Gruppe zu der Höhle gefahren, deren Eingang irgendwo mitten auf einer Wiese war. Wir mussten erst einige Stufen hinabsteigen, um in die von Wasser durchflutete Höhle zu gelangen.
Berühmt sind die Waitomo Caves für ihre "Glowworms" (Arachnocampa luminosa), die nicht all zu viel mit den uns bekannten Glühwürmchen gemeinsam haben. Vielmehr ist es eine Pilzmücken-Larve, die an der Decke hängt und ca. 30-40cm lange, klebrige Fäden herunterfallen lässt. Die Beute, angezogen von dem Leuchten der Larven, das in den Höhlen dann aussieht wie ein Sternenhimmel, verfangen sich in den Fäden.
Auf dem Weg durch die Höhle gab es neben den zahlreichen Stalaktiten und Stalakmiten auch zwei Wasserfälle (einer der von oben auf uns runter kam und den man nur durch enge Gänge erreichte (also nichts für zu dicke ;) ) und einem anderen, den wir rückwärts runtergesprungen sind.) Mit dem Reifen konnten wir durch die Höhlen gleiten und das Leuchten der "Glowworms" genießen.
Alles sehr einmalig und wunderschön.
Die Bilder von der Tour kriegen wir noch zugeschickt.
Grüße und schon mal einen guten Rutsch ins Neue Jahr.
Donnerstag, 29. Dezember 2011
Freitag, 23. Dezember 2011
Sonnige Weihnachtsgrüße
Geschrieben am Donnerstag, 22.12.11
In den letzten Tagen ist so viel passiert. Wir hatten leider keine Zeit weitere Posts zu schreiben und vorallem hatten wir Probleme weitere Bilder hochzuladen, da es in den Bücherreien irgendwie eine Sperre gibt.
In den letzten Tagen ist so viel passiert. Wir hatten leider keine Zeit weitere Posts zu schreiben und vorallem hatten wir Probleme weitere Bilder hochzuladen, da es in den Bücherreien irgendwie eine Sperre gibt.
Gleich an unserem zweiten Tag in Taupo
(17.12), als wir ganz gemütlich in der Bücherrei saßen und unsere
Mails checkten, schlug das Schicksal erneut zu. Wir haben schon wieder
Benny und Niklas getroffen. Was ein Zufall und das zum 2ten Mal. „Das
war echt zu viel!“
Kurzerhand beschlossen wir ein
paar Nächte hier in Taupo zu verlängern, damit wir ein paar Tage
hier zusammen verbringen können. An den darauffolgenden Abenden
kochten wir immer zusammen. War jedes Mal sehr lecker. Am Montag
haben Benny und Niklas dann Skydiving gemacht. Unglaublich! Wir haben
ihre Videos gesehen, sieht echt stark aus.
Nach den vier Nächten in Taupo sind
wir weitergezogen auf die andere Seite des Sees, nach Turangi.
Hier wollten wir die berühmte Wanderung durch die atemberaubende Vulkanlandschaft des Tongariro Nationalparks machen (Tongariro Alpine Crossing); vom Lonely Planet Guide beschrieben als "one of the best 1-day hikes in the world". Es ging schon früh morgens los, mit dem Auto sind wir zum Endpunkt der Wanderung gefahren. Von dort hat uns ein Bus abgeholt und zum Anfangspunkt gebracht. Bei schöner Morgensonne liefen wir los.
Manche Strecken waren schön flach und einfach zu laufen, andere waren sehr steil und steinig. Da sich das Wetter sehr schnell ändern kann, war es ein dauerndes Wechseln zwischen Schwitzen und Frieren. Die Landschaft war echt faszinierend! Wir sind an einem roten, aktiven Vulkankrater vorbeigekommen und wunderschönen, türkisblauben Seen.
Nach ca. 4,5 h Wanderung fing es plötzlich an zu regnen. Der Regen hörte nicht mehr auf, wurde sogar noch schlimmer und ging in Hagel über. Triefend nass (unterstellen konnte man sich nirgends) und mit vielen gewonnenen Eindrücken, kamen wir nach ca. 7h wieder an unserem Auto an. Nach einer warmen Dusche im Hostel, haben wir uns gleich um 7.00pm ins Bett gelegt und ganze 13 Stunden geschlafen, noch jetzt ist der Muskelkater leicht in den Beinen, Füßen und Po zu spüren.
Hier wollten wir die berühmte Wanderung durch die atemberaubende Vulkanlandschaft des Tongariro Nationalparks machen (Tongariro Alpine Crossing); vom Lonely Planet Guide beschrieben als "one of the best 1-day hikes in the world". Es ging schon früh morgens los, mit dem Auto sind wir zum Endpunkt der Wanderung gefahren. Von dort hat uns ein Bus abgeholt und zum Anfangspunkt gebracht. Bei schöner Morgensonne liefen wir los.
Manche Strecken waren schön flach und einfach zu laufen, andere waren sehr steil und steinig. Da sich das Wetter sehr schnell ändern kann, war es ein dauerndes Wechseln zwischen Schwitzen und Frieren. Die Landschaft war echt faszinierend! Wir sind an einem roten, aktiven Vulkankrater vorbeigekommen und wunderschönen, türkisblauben Seen.
Nach ca. 4,5 h Wanderung fing es plötzlich an zu regnen. Der Regen hörte nicht mehr auf, wurde sogar noch schlimmer und ging in Hagel über. Triefend nass (unterstellen konnte man sich nirgends) und mit vielen gewonnenen Eindrücken, kamen wir nach ca. 7h wieder an unserem Auto an. Nach einer warmen Dusche im Hostel, haben wir uns gleich um 7.00pm ins Bett gelegt und ganze 13 Stunden geschlafen, noch jetzt ist der Muskelkater leicht in den Beinen, Füßen und Po zu spüren.
Heute ging es dann fast ausgeschlafen
über den „Forgotten World Highway“ weiter Richtung New Plymouth.
Dabei fährt man durch den kleinen Ort Whangamamona, der aus Protest zur Verwaltungsreform der Regierung 1989 seine Unabhängigkeit erklärte und nun eine eigene kleine Republik ist. Auf der Durchfahrt durch den Ort, kann sich jeder Besucher einen Stempel in seinen Pass machen lassen.
Dabei fährt man durch den kleinen Ort Whangamamona, der aus Protest zur Verwaltungsreform der Regierung 1989 seine Unabhängigkeit erklärte und nun eine eigene kleine Republik ist. Auf der Durchfahrt durch den Ort, kann sich jeder Besucher einen Stempel in seinen Pass machen lassen.
Frohe Weihnachten an alle aus New Plymouth.
Hier in der Hitze werden wir die Weihnachtstage verbringen.
Freitag, 16. Dezember 2011
Sonne in Taupo
Wir sitzen gerade im McDonalds in Taupo und trinken "Frozen L&P". Yummi :)
Heute Morgen sind wir ausnahmsweise nach vier Tagen Dauerregen mal in praller Hitze losgefahren. Nach einem Zwischenstopp in der Autowerkstatt in Tauranga, um unser Öl aufzufüllen, sind wir weiter Richtung Süden gestartet.
Nach einem Zwischenstopp bei den "Huka-Falls"
samt Wanderung und einem Besuch bei den Craters of the Moon Geothermen,
sind wir nun in Taupo angekommen. Hier bleiben wir nun erstmal zwei Nächte.
Grüße.
Heute Morgen sind wir ausnahmsweise nach vier Tagen Dauerregen mal in praller Hitze losgefahren. Nach einem Zwischenstopp in der Autowerkstatt in Tauranga, um unser Öl aufzufüllen, sind wir weiter Richtung Süden gestartet.
Nach einem Zwischenstopp bei den "Huka-Falls"
samt Wanderung und einem Besuch bei den Craters of the Moon Geothermen,
sind wir nun in Taupo angekommen. Hier bleiben wir nun erstmal zwei Nächte.
Grüße.
Mittwoch, 14. Dezember 2011
Coromandel-Halbinsel
Nach einigen Tagen haben wir endlich wieder Internet. Wir haben eine Bücherrei in Paeroa (L&P) gefunden.
Geschrieben Montag, den 12.12.11:
Nach den ersten spannenden Tagen hier
in Neuseeland, haben wir Auckland nun verlassen.
Unsere Tage waren so voll geplant, dass
man kaum Zeit hatte, viel im Internet zu verbringen. Dazu kommt noch,
dass es im Hostel einfach zu teuer ist und immer zu Bücherrei
laufen, war auch nervig. Die letzten Tage in Auckland haben wir noch
damit verbracht, ein Auto zu suchen, auf den Mt. Eden zu laufen, uns
mit Caro zu treffen, und die Weiterfahrt zu planen.
Im Moment sind wir gerade in WHITIANGA.
Am Freitag waren wir mit drei anderen
aus unserer Gruppe (Jonas, Kilian, Jacqueline) und Vincent, einem
Chinesen, den wir kennengelernt haben und der sich mit Autos
auszukennen scheint, auf einem Automarkt. Dort gab es jedoch keine
guten Autos, also haben wir beschlossen, lieber nach Aushängen in
den Hostels zu schauen. Dort hängen jede Menge von anderen
Backpackern, die ihr Auto verkaufen wollen. Erst hatten wir ein
anderes in Aussicht, das aber einen Ölleck hatte. Wir haben es dann
(glücklicherweise) nicht bekommen, weil andere mehr geboten haben.
Am selbigen Tag haben wir dann bereits
den nächsten kontaktiert und konnten uns auch sofort mit ihm
treffen. Abends haben wir ihm dann bereits zugesagt. Bis darauf, dass
innen an der Fahrerseite der Türgriff fehlt und der Auspuff etwas
verrostet aussieht, funktioniert soweit alles gut, so manch komische
Geräusche bilden wir uns sicher nur ein.

Außerdem hat es eine ziemlich coole Musikanlage, die der Brite, dem wir das Auto abgekauft haben, und der damit drei Monate die Inseln abgefahren ist, neu eingebaut (lassen) hat. Es ist ein Nissan Maxima, ziemlich alt (1992) :) aber das sind alle Autos hier, die unserem Budget entsprechen würden. Und wie sagte Darren, der Verkäufer: „You're named Max, the car's named Max – This is meant to be!“.

Außerdem hat es eine ziemlich coole Musikanlage, die der Brite, dem wir das Auto abgekauft haben, und der damit drei Monate die Inseln abgefahren ist, neu eingebaut (lassen) hat. Es ist ein Nissan Maxima, ziemlich alt (1992) :) aber das sind alle Autos hier, die unserem Budget entsprechen würden. Und wie sagte Darren, der Verkäufer: „You're named Max, the car's named Max – This is meant to be!“.
Die ersten vier Stunden Fahrt auf die
Coromandel-Halbinsel (von Auckland nach Whitianga) waren ziemlich
ungewohnt auf der linken Seite und einem Automatikauto. In der
Großstadt Auckland sehr verwirrend. Dannach kamen dann nur noch
Landstraßen, auf denen es sich einfacher fährt, da man hier auch
nirgendwo mehr als 100 km/h fahren darf.
Das Hostel hier in Whitianga ist bunt :), aber generell sind alle Hostels sehr gemütlich. Es
gibt Küchen, in denen man kochen kann und man lernt viele Leute
kennen. Eine Nacht kostet hier so durchschnittlich 25$ (in Auckland
etwas teurer).
Leider ist das Wetter hier in Whitianga
gerade nicht so gut, das Hostel ist direkt am Meer, aber es windet
sehr und regnet leider.
Die Natur hier ist wirklich so wie man sie sich vorgestellt hat. Nachdem wir aus Auckland rausgefahren waren, sind wir über den Highway gefahren und dann eine ganze Weile durch einen Wald, der schon fast Regenwald-mäßg aussah. Beeindruckend!
Die Natur hier ist wirklich so wie man sie sich vorgestellt hat. Nachdem wir aus Auckland rausgefahren waren, sind wir über den Highway gefahren und dann eine ganze Weile durch einen Wald, der schon fast Regenwald-mäßg aussah. Beeindruckend!
Geschrieben am Dienstag, 13.12.11:
Wir sind jetzt schon fast eine Woche
hier.
Heute haben wir die Cathedral Coves
besichtigt, dazu musste man 30 min durch eine Art Regenwald laufen,
es war sehr schön. Leider hat es dauerhaft genieselt, weshalb der
Weg ein wenig matschig war. Unten am Strand waren riesen
Brandungshöhlen, Brandungspfeiler, etc. zu sehen, samt kleinem Wasserfall.
Hier wurde übrigens eine Szene der „Narnia“-Filmreihe gedreht, (siehe Hier, 1:23min). Es war sehr beeindruckend und wir haben ziemlich viele Fotos gemacht. Da zwei Wege zum Strand führen, haben wir auf dem Rückweg den anderen genommen. Die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, hören wir plötzlich, wie uns zwei Typen zurufen. Wie es der Zufall wollte, standen Niklas und Benny vor uns. Unglaublich.

Wir wollen uns auf jeden Fall noch einmal treffen. Hach, was ein Zufall, da reist man schon mal auf die andere Seite der Welt und trifft zwei, mit denen man auf der Schule war.
Hier wurde übrigens eine Szene der „Narnia“-Filmreihe gedreht, (siehe Hier, 1:23min). Es war sehr beeindruckend und wir haben ziemlich viele Fotos gemacht. Da zwei Wege zum Strand führen, haben wir auf dem Rückweg den anderen genommen. Die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, hören wir plötzlich, wie uns zwei Typen zurufen. Wie es der Zufall wollte, standen Niklas und Benny vor uns. Unglaublich.

Wir wollen uns auf jeden Fall noch einmal treffen. Hach, was ein Zufall, da reist man schon mal auf die andere Seite der Welt und trifft zwei, mit denen man auf der Schule war.
Danach gabs eine Banane mit Brot und
weiter gings an den Hot Water Beach. Bei Ebbe kommen die Leute mit
Schaufeln hier her, und buddeln sich Löcher in den Sand. Das Wasser,
das sich da dann sammelt, ist bis über 40 Grad heiß. An manchen
Stellen verbrennt man sich geradezu die Füße. Bei Niesel-Regen in
Badehose/Bikini an den Strand zu laufen, war ein sehr
cooles Gefühl.
Jetzt sitzen wir gerade in einem Hostel
in der Stadt „Tairua“, in dem sie an Türen für unser 4-shared
Bedroom (in dem wir aber wie gestern wieder die einzigen sind)
gespart haben. Internet haben wir zurzeit keins, bzw. nur für 1$ für
10 Minuten. Vielleicht fahren wir ja demnächst mal wieder an einem
McDonalds vorbei, dort gibt’s dann freies WLAN. Der Tag verging
wieder viel zu schnell.
Liebe Grüße,
Hanna und Maxi
Hanna und Maxi
Donnerstag, 8. Dezember 2011
Angekommen in Auckland
Nach dem langen Flug sind wir gestern endlich in Auckland angekommen!
Im Flug konnte man zwar kaum schlafen, aber das Entertainment-Programm war dafür umso besser!
Das Wetter hier in Auckland ist schön warm! Und man fängt gleich an sich hier wohl zu fühlen. Allerdings muss man wohl mit der Sonneneinstrahlung ziemlich aufpassen. Die anderen sechs unserer Reisegruppe sind nett und wir verstehen uns alle gut. Die Zimmer des Hostels in dem wir die ersten drei Nächte verbringen, sind gemütlich. Bisher konnten wir leider noch nicht so viel von der Stadt sehen, da wir gestern recht erschöpft waren und früh schlafen gegangen sind und heute den ganzen Tag eine Infoveranstaltung hatten. Immerhin sind wir schon das ein oder andere Mal die Queenstreet runtergelaufen und haben heute Thai gegesssen. Apropos: Auf den ersten Blick fragt man sich, ob man hier nicht doch in Korea ist, da hier so viele Asiaten rumlaufen, bzw. man viel mit "schrägen" Augen angeschaut wird (höhö).
Im Moment sind wir gerade in der Library, da ist das W-lan umsonst, im Hostel ist es ziemlich überteuert.
Liebe Grüße vom anderen Ende der Welt
Im Flug konnte man zwar kaum schlafen, aber das Entertainment-Programm war dafür umso besser!
Das Wetter hier in Auckland ist schön warm! Und man fängt gleich an sich hier wohl zu fühlen. Allerdings muss man wohl mit der Sonneneinstrahlung ziemlich aufpassen. Die anderen sechs unserer Reisegruppe sind nett und wir verstehen uns alle gut. Die Zimmer des Hostels in dem wir die ersten drei Nächte verbringen, sind gemütlich. Bisher konnten wir leider noch nicht so viel von der Stadt sehen, da wir gestern recht erschöpft waren und früh schlafen gegangen sind und heute den ganzen Tag eine Infoveranstaltung hatten. Immerhin sind wir schon das ein oder andere Mal die Queenstreet runtergelaufen und haben heute Thai gegesssen. Apropos: Auf den ersten Blick fragt man sich, ob man hier nicht doch in Korea ist, da hier so viele Asiaten rumlaufen, bzw. man viel mit "schrägen" Augen angeschaut wird (höhö).
Im Moment sind wir gerade in der Library, da ist das W-lan umsonst, im Hostel ist es ziemlich überteuert.
Liebe Grüße vom anderen Ende der Welt
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