Mittwoch, 14. Dezember 2011

Coromandel-Halbinsel


Nach einigen Tagen haben wir endlich wieder Internet. Wir haben eine Bücherrei in Paeroa (L&P) gefunden. 

Geschrieben Montag, den 12.12.11:

Nach den ersten spannenden Tagen hier in Neuseeland, haben wir Auckland nun verlassen.
Unsere Tage waren so voll geplant, dass man kaum Zeit hatte, viel im Internet zu verbringen. Dazu kommt noch, dass es im Hostel einfach zu teuer ist und immer zu Bücherrei laufen, war auch nervig. Die letzten Tage in Auckland haben wir noch damit verbracht, ein Auto zu suchen, auf den Mt. Eden zu laufen, uns mit Caro zu treffen, und die Weiterfahrt zu planen.
Im Moment sind wir gerade in WHITIANGA.
Am Freitag waren wir mit drei anderen aus unserer Gruppe (Jonas, Kilian, Jacqueline) und Vincent, einem Chinesen, den wir kennengelernt haben und der sich mit Autos auszukennen scheint, auf einem Automarkt. Dort gab es jedoch keine guten Autos, also haben wir beschlossen, lieber nach Aushängen in den Hostels zu schauen. Dort hängen jede Menge von anderen Backpackern, die ihr Auto verkaufen wollen. Erst hatten wir ein anderes in Aussicht, das aber einen Ölleck hatte. Wir haben es dann (glücklicherweise) nicht bekommen, weil andere mehr geboten haben.
Am selbigen Tag haben wir dann bereits den nächsten kontaktiert und konnten uns auch sofort mit ihm treffen. Abends haben wir ihm dann bereits zugesagt. Bis darauf, dass innen an der Fahrerseite der Türgriff fehlt und der Auspuff etwas verrostet aussieht, funktioniert soweit alles gut, so manch komische Geräusche bilden wir uns sicher nur ein.

unser Auto

Außerdem hat es eine ziemlich coole Musikanlage, die der Brite, dem wir das Auto abgekauft haben, und der damit drei Monate die Inseln abgefahren ist, neu eingebaut (lassen) hat. Es ist ein Nissan Maxima, ziemlich alt (1992) :) aber das sind alle Autos hier, die unserem Budget entsprechen würden. Und wie sagte Darren, der Verkäufer: „You're named Max, the car's named Max – This is meant to be!“.

Die ersten vier Stunden Fahrt auf die Coromandel-Halbinsel (von Auckland nach Whitianga) waren ziemlich ungewohnt auf der linken Seite und einem Automatikauto. In der Großstadt Auckland sehr verwirrend. Dannach kamen dann nur noch Landstraßen, auf denen es sich einfacher fährt, da man hier auch nirgendwo mehr als 100 km/h fahren darf.
Das Hostel hier in Whitianga ist bunt :), aber generell sind alle Hostels sehr gemütlich. Es gibt Küchen, in denen man kochen kann und man lernt viele Leute kennen. Eine Nacht kostet hier so durchschnittlich 25$ (in Auckland etwas teurer).  
Leider ist das Wetter hier in Whitianga gerade nicht so gut, das Hostel ist direkt am Meer, aber es windet sehr und regnet leider.

Whitianga Beach. Part II

Die Natur hier ist wirklich so wie man sie sich vorgestellt hat. Nachdem wir aus Auckland rausgefahren waren, sind wir über den Highway gefahren und dann eine ganze Weile durch einen Wald, der schon fast Regenwald-mäßg aussah. Beeindruckend!

Geschrieben am Dienstag, 13.12.11:
Wir sind jetzt schon fast eine Woche hier.
Heute haben wir die Cathedral Coves besichtigt, dazu musste man 30 min durch eine Art Regenwald laufen, es war sehr schön. Leider hat es dauerhaft genieselt, weshalb der Weg ein wenig matschig war. Unten am Strand waren riesen Brandungshöhlen, Brandungspfeiler, etc. zu sehen, samt kleinem Wasserfall.

Hier wurde übrigens eine Szene der „Narnia“-Filmreihe gedreht, (siehe Hier, 1:23min). Es war sehr beeindruckend und wir haben ziemlich viele Fotos gemacht. Da zwei Wege zum Strand führen, haben wir auf dem Rückweg den anderen genommen. Die Kapuze tief ins Gesicht gezogen, hören wir plötzlich, wie uns zwei Typen zurufen. Wie es der Zufall wollte, standen Niklas und Benny vor uns. Unglaublich.

Benny & Niklas

Wir wollen uns auf jeden Fall noch einmal treffen. Hach, was ein Zufall, da reist man schon mal auf die andere Seite der Welt und trifft zwei, mit denen man auf der Schule war.
Danach gabs eine Banane mit Brot und weiter gings an den Hot Water Beach. Bei Ebbe kommen die Leute mit Schaufeln hier her, und buddeln sich Löcher in den Sand. Das Wasser, das sich da dann sammelt, ist bis über 40 Grad heiß. An manchen Stellen verbrennt man sich geradezu die Füße. Bei Niesel-Regen in Badehose/Bikini an den Strand zu laufen, war ein sehr cooles Gefühl.

Jetzt sitzen wir gerade in einem Hostel in der Stadt „Tairua“, in dem sie an Türen für unser 4-shared Bedroom (in dem wir aber wie gestern wieder die einzigen sind) gespart haben. Internet haben wir zurzeit keins, bzw. nur für 1$ für 10 Minuten. Vielleicht fahren wir ja demnächst mal wieder an einem McDonalds vorbei, dort gibt’s dann freies WLAN. Der Tag verging wieder viel zu schnell.

Liebe Grüße,
Hanna und Maxi

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen