Das Schicksal hat uns nach OHAKUNE getragen. Seit einer Woche ist das nun unser Zuhause und wir werden noch zwei weitere Wochen hier verbringen.
Hier arbeiten wir nun in einem Motel, in dem wir drei Stunden pro Tag mithelfen müssen, um unser Zimmer zu finanzieren, die restlichen Stunden werden uns ausbezahlt.
Unsere Arbeit besteht aus Betten machen, Zimmer putzen und an der Rezeption arbeiten. Es ist ein relativ kleines Motel mit nur achtzehn Zimmern, die alle eine Küche und ein Bad besitzen.
Nach den ganzen Hostels mit 4-10 Bettzimmern, ist es sehr entspannt mal einen großen Raum für sich zu haben und das mit eigenem Bad!
Ohakune ist eine Kleinstadt mit 1000 Einwohnern, gelegen am Südende des Tongariro Nationalparks, am Fuße des Mt. Ruapehu (2.796m), auf den man vom Motel aus einen wunderschönen Blick hat.
Von hier aus kann man tolle Wanderungen und Mountainbike-Touren machen, dennoch ist der Winter hier die Hauptsaison, auch erkennbar an den zahlreichen Ski/Snowboard-Verleihen und den Gaststätten mit Namen „Matterhorn“ und „Snowhaven“.
Das wichtigste darf nicht vergessen, erwähnt zu werden: der „Mountain Kebap“, den wir bald probieren werden. Wir sind gespannt, ob er mit dem guten, alten Gül Kebap in Staufen mithalten kann ;).
Eigentlich hatten wir vorgehabt als nächstes Richtung Napier zu fahren und nur noch zwei weitere Wochen hier auf der Nordinsel zu verbringen, aber die Südinsel muss jetzt wohl erstmal warten – unsere Pläne ändern sich hier ständig, im Grunde planen wir Tag für Tag.

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