Kurz nach 12 fuhren wir die lange, steinige Straße entlang, bis ans Ende, bis zu dem Tor mit der Schrift "Los Amberles".
Wolang nun? Vor uns zu sehen war nur Reihe nach Reihe von Olivenbäumen.
Wir bogen also rechts ab, den vermeintlichen Weg entlang. Dann links. Nach etlichen Olivenbaumreihen kam ein Haus zum Vorschein. Und daneben stand auch schon ein Mann, Stuart, nahmen wir an. Wir wurden herzlich begrüßt und er stellte uns seiner Frau, Sook, vor. Die vor 20 Jahren nach Neuseeland ausgewanderte Koreanerin, die auch schon einmal in Deutschland war - "I loved the Schwarzwald" -, bereitete gleich Lunch vor. Wir wurden ein bisschen um das Anwesen herumgeführt, ein riesiger Gemüsegarten, von Kürbissen über Tonnenweise Knoblauch und Riesen-Zwiebeln bis zu Äpfel und Pfirsichbäumen, Chilis durften natürlich auch nicht fehlen, schließlich kommt Sook aus Korea und da isst man nun mal etwas schärfer - ganz nach unserem Geschmack also :)!
Man stellte uns den anderen Mitbewohnern vor: 9 Katzen, darunter der schnuckliche Baby-Kater Moby, der gerne Schatten hinterhergejagt.
Wir waren angekommen und dachten zugleich: Shit, wir sind nur eine Woche hier? Wir wussten bereits am ersten Abend, dass der letzte Tag viel zu früh kommen wird. Wir haben uns hier einfach wohlgefühlt, in unserem Zimmer mit Doppelbett und eigenem Bad.
Und dann kam auch schon der letzte Abend, viel zu schnell, wie bereits geahnt. Das letzte Frühstück. Das vorerst letzte Mal selbstgemachtes Brot, ein Gut, das man wohl fast am meisten vermisst. Der Abschied. Und schon waren wir auf dem Weg nach Christchurch, davon aber beim nächsten Mal.
Liebe Grüße
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen