
uns auf den Weg nach Napier über die Inland-Patea-Road gemacht haben. Diese Straße ist kein State-Highway und damit auf der Karte etwas dünner eingetragen. Jedenfalls war sie durchgängig asphaltiert, was in Neuseeland nicht gerade immer der Fall ist, und vor allem nicht so stark befahren (und damit ist gemeint, dass uns in 4 Stunden 10 Autos entgegenkamen). Es ging über ein bergiges Gebiet (Kaweka Range) und alle paar Kilometer waren Farmen zu sehen mit ihren unzähligen Schafen. Doch vor allem gab es eins: wunderschöne Ausblicke!

Napier ist die bisher schönste Stadt, in der wir waren. Besonders die Innenstadt (die erste Innenstadt, die wir sehen, die teilweise verkehrsberuhigt ist), die vielen Palmen,
die Lage am Pazifik mit der langen Uferpromenade
und die besonderen Art-Déco Häuser haben es uns angetan. Nachdem die Stadt (wie auch die Nebenstadt Hastings) 1931 durch ein Erdbeben komplett zerstört wurde, entschied man sich (trotz Weltwirtschaftskrise), sie im Art Déco-Stil wiederaufzubauen. Sie wird als am besten erhaltene Art Déco Stadt angesehen, in der Innenstadt reiht sich ein spektakulärer Bau an den nächsten.
Wegen des günstigen Klimas wird in der Region viele verschiedene Früchte angebaut, vorallem auch Weintrauben.
Am Samstag waren wir zuerst in Napier auf einem Farmer's Market, der wegen des Regens wohl etwas kleiner ausgefallen ist, aber auf dem es ein Stand einer deutschen Bäckerei, genannt "Bäckermeister", gab und wir endlich mal wieder in den Genuss einer leckeren (und riesigen) Brezel kamen, wo es in Neuseeland doch nur Weißbrot zu geben scheint - endlos wirkende Toast-Brot Regale mit über 20 Sorten sind in jedem Supermarkt üblich.
und und und...!
Nach zwei richtig warmen, sonnigen Tagen folgten leider düstere, regnerische Tage. Das ist das einzige Manko, das sich hoffentlich bald bessert. (Ein Blaubeer-Pflück-Job wurde uns wegen des schlechten Wetters schon abgesagt).
Neben einem Besuch in dem "Ocean Spa" und einem Wiedertreffen mit Mitabiturientin Caroline, gibt es nur noch zu berichten, dass Napier klar die schönere Stadt wie das zehn Kilometer entfernte Hastings ist. Leider werden wir ab morgen wohl erstmal dort wohnen und, auch mit Hilfe des Hostels, versuchen, einen Job zu kriegen, um ein bisschen die Reisekasse aufzupolieren. Danach wird die Reise nach Wellington und auf die Fähre Richtung Picton führen; so der vorläufige Plan, zumindest.
Liebe Grüße an die eifrigen Leser :)
Und frohe weitere, kalte Tage ;)
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